Paraguay


bei Ypacaraian



Paraguay vom 6. - 28. April 2007

Wir: Dorle und Henne

3 Wochen Paraguay erwarten uns in der Region Asunción, die Hauptstadt von Paraguay.

Der Augenstein begleitet uns bei all unseren Begegnungen im Land, mit den Kulturen, mit den Menschen, mit Fauna und Flora.

Wir sind individual Touristen und wohnen somit privat in der Stadt Ypacarai.

Wir sind das erste Mal in Südamerika, es ist Herbst und ringsherum ist alles grün und vieles blüht oder trägt Früchte. Für uns Deutsche ist es unerträglich warm mit einer hohen Luftfeuchtigkeit um  ca. 80-90%. Dies ist gewöhnungsbedürftig.

Paraguay zeigt sich uns als ein Land der Widersprüche. Wir beobachten, dass sehr reiche und sehr arme Menschen in den Straßen zusammen leben. Jeder auf seinen „Besitz“ mit seinen Lebensgewohnheiten. Der echte Paraguayer plant nur für den heutigen Tag. Die Kinder gehen in die Schule mit Schulkleidung und genießen mindestens 8 Jahre Schulbildung.
Besitzt man in Paraguay über das nötige „Kleingeld“ kann man sich so wie in Deutschland fast alles leisten. Bei Lebensmittel angefangen, über Kleidung, medizinische Versorgung, Einfamilienhaus bis hin zum Gartenpool und Jeep. Leider gehört dies nicht zum Standart der Bevölkerung.
Immer wieder konnten wir aber beobachten, dass der Staat bzw. die  Kommunen sehr viel für ihre paraguayischen Bürger tun. So werden Schulen und Krankenhäuser gebaut, Kredite angeboten, kleine Einfamilienhäuser für kinderreiche Familien vergeben, Spielplätze gestaltet, Kirchen gepflegt, Traditionen erhalten, etc.

Die Wasserfälle von Iguazú waren für uns auf unserer Reise eins der beeindruckendsten Erlebnisse im Dreiländereck Paraguay, Agentiien und Brasilien. Hier stürzt der Rio Iguazú mit seinen gewaltigen Wassermassen in einer Breite von 7 Kilometern über zerklüftete Felswände in die Tiefe. Uns begrüßten in diesem Gebiet riesigen Wassermassen,  Gischt  die Himmel hoch flog, schillernde Regenbogen mit 100000…den Regentropfen, bunte, große und kleine Schmetterlinge jeder Art, neugierige Nasenbären, hungrige Meerschweinchen, eine vielfältige Vogelwelt bis hin zu einer Wasserschweinfamilie….

Am Ende unserer Reise entscheiden wir uns für einen Platz für den Augenstein. Wir besuchen am Rande der Zivilisation einen Schamanen der für Dorle eine Medizin gegen Krebs herstellt. Wir informieren ihn über das Projekt „Weg der Steine“ in Deutschland, überlassen ihn einige Informationsmaterialien und entscheiden uns für einen Platz für den Augenstein auf dem Hof des Schamanen.
Der Augenstein wird nun von den Schamanen betreut und hat einen besonderen schamanischen Platz auf seinem Anwesen erhalten. Wir hoffen, das Auge verbindet den Schamanen sowie Dorle im spirituellen Heilungsprozess.




Dorle Regenstein, Lindhorst
2007