Myanmar


Mandalay





war der nächste Ort, wo ein Augenstein seinen Platz fand. Am frühen Morgen des 3. November wurde der Stein abgelegt. Inmitten von Mandalay, direkt an unserem Hotel, befindet sich ein riesiges Geviert, das König Mindon bei der Stadtgründung im Jahre 1857 anlegen ließ. Es enthält neben einigen Einrichtungen der buddhistischen Tradition den königlichen Palast, der allerdings 1945 von der britischen Artillerie in Schutt und Asche gelegt und später mit modernen Mitteln nachgebaut wurde. Das ganze Geviert umfasst ca. 4 Quadratkilometer, ist von etwa 8 km langen Außenmauern umgeben und durch einen 52 m breiten Wassergraben von der übrigen Stadt abgetrennt. Heute befindet sich auf dem Gelände ein Stabsquartier der birmanischen Armee.

Der Weg der Steine

Das Gelände ist über vier Brücken an den vier Seiten zu erreichen. Auf der Mingalar Bridge auf der Südseite haben wir den Augenstein auf der Spitze eines der Holzpfeiler in der Mitte der Brücke abgelegt.

Der Weg der Steine


So schaut der Augenstein auf die über die Brücke gehenden oder fahrenden Menschen und auf Teile der 8 m hohen und 3 m dicken Umfassungsmauer. Hinter dem Stein rauschen die Wasser der Springbrunnen.


Der Weg der Steine



Kirsten und Friedrich Bergerhoff, Frankfurt/Main
2006