Kuwait


Kuwait-Stadt




Der Weg der Steine

Viel Zeit habe ich nicht, da ich nur knappe 24 Stunden in Kuwait verbringe. Den Stein trage ich bei mir wie ein Teil, welches mir gehört, wissend, daß es nie meines war und auch in herannahender Zukunft nicht mehr sein wird.

Ich verlasse mit ganz und gar auf meine Intuition. Das ich den „richtigen“ Platz finden werde, auch unter einem gewissen Zeitdruck, dessen bin ich mir sicher.
Schließlich ist es auch nicht das erste Mal, daß mich einer dieser Augen auf eine Reise begleitet...

Der Weg der Steine

Ich suche einen ruhigen Platz am Kliff der Meeresbucht der Hotelanlage. Schon nach kurzer Zeit treibt es mich aus meinem sehr bequemen Liegestuhl. Da befindet sicheine Mauer mit Treppe, die auf eine kleine Plattform führt. Die Mauer, welche gebogen ist, zeigt in drei Himmelsrichtungen und hat keinen ersichtlichen Nutzen.

Gewissermaßen ein unvollendetes Kunstwerk.

Beim Nähertreten endlich eine Einbuchtung, da, mitten in der Mauer!

Der Weg der Steine

Der Stein mit dem Auge paßt wie ein Puzzleteil auf das die Mauer gewartet hat, direkt in die Einbuchtung.

Kaum ersichtlich und doch spürbar sitzt das Auge in der Mauer.

Nun macht die Mauer einen Sinn! Ein Kunstwerk ist entstanden.

Der Weg der Steine



Birgitte Harries, Dreieich
2006