Kasachstan


Almaty



In Kasachstan gibt es so gut wie keine regulären Taxis.

Ich komme gerade aus dem vermutlich schlechtesten Kunstmuseum heraus, als mich auch schon ein selbsternannter Taxifahrer auf russisch anspricht.

Von der Rezeption des Hotels habe ich einen Zettel in der Hand worauf zu lesen ist, dass ich zum Markt möchte. Wir handeln den Preis aus, der jeweilige Vorschlag wird auf dem Handy angezeigt.

Für 600 (3,30 €) fahre ich 40 Minuten durch die Stadt. Sofort und spontan wird mir klar, hier in diesem Taxi muß der Stein liegen, hier bekommt er die Stadt zu sehen. Ich hole den Stein raus und lege ihn vor die Frontscheibe. Der Taxifahrer schaut mich erstaunt an. Versuche ihm zu erklären, was es mit dem Stein auf sich hat. Aber alle Bemühungen sind umsonst. Er versteht gar nichts von alledem, was ich wiederum auch verstehe.

Am Markt angekommen, möchte ich noch ein Foto vom Taxifahrer mit dem Stein machen. Er lässt sich darauf ein, bleibt weiterhin erstaunt aber freundlich.

Den Stein möchte er mir wiedergeben, aber ich lege ihn wieder an seinen Platz vor der Frontscheibe und versuche ihm zu erklären, dass dieser nun seinen Platz in seinem Auto gefunden hat.

Ein Lächeln im ganzen Gesicht, nicht ganz zu deuten...

Bilder vom Markt (2. Seite)



Birgitte Harries, Dreieich
2009