Griechenland


Firostefani / Santorin




Der Weg der Steine



Santorin – die schönste Insel der Ägäis?


Santorin , Thera oder Calliste, die Schöne, wie sie früher auch schon genannt wurde, ist eine Vulkaninsel mit spektakulären Ausblicken. Am 28. August 2005 wurde ein Augenstein auf einem Torbogen abgelegt, der eine Treppe hinauf zur ehemaligen Burg schützt. Der Stein hat beidseitig Augen und schaut sowohl in die Caldera, den Kraterkessel, der ringförmig aber unterbrochen von Inseln umgeben ist, als auch auf die Treppe und die umliegenden Häuser.

Der Weg der Steine

Die Caldera entstand 1628 v.Chr., als eine gewaltige Explosion den Vulkankegel weg sprengte und das Meer in den Krater einfließen ließ. Infolge dieser Explosion wurden auch minoische Kulturen auf Kreta und auf Thera selbst zerstört.

Inmitten des Kraters wuchsen bei mehreren kleinen Ausbrüchen neue Vulkane aus dem Meer, auf die der Augenstein nun herabschaut.

Der Weg der Steine

Der am Torbogen vorbeiführende Weg entlang des Kraterrandes wird von Frühjahr bis Herbst zeitweise täglich von mehreren Hundert staunenden Touristen begangen. An manchen Tagen liegen bis zu fünf kleinere und größere Kreuzfahrerschiffe in der Caldera und boten ihre Gäste aus.


Friedrich und Kirsten Bergerhoff


Der Weg der Steine



Friedrich und Kirsten Bergerhoff, Frankfurt/Main
2005


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