Frankreich


Tahiti / Gesellschaftsinseln



Weg der Steine - Tahiti


Ende September bis Mitte Oktober 2003 segelten wir von Tahiti aus 3 Wochen durch französisch Polynesien. Am Ende unseres Törns in Raiatea flogen wir dann zurück nach Tahiti, wo wir den verbleibenden Tag nutzen wollten um einen passenden Ort für den Stein zu finden. Wir mieteten uns ein Auto und fuhren gemütlich auf der einzigen Strasse rund um die Insel, die von einem Berg dominiert wird und im Inneren kaum zugänglich ist. Es war feuchtwarm und bewölkt. Die Stimmung auf den Strassen Tahitis eher geschäftsmäßig, hektisch. Insgesamt also eine Atmosphäre, die nicht so südseestimmungsvoll ist, wie man sich das vielleicht wünscht oder vorstellt. Weg der Steine - TahitiAuf Tahiti einen Ort zu finden, der all das einschließt, was Polynesien in unserer Fantasie wachruft, ist kaum möglich.

Also auf zum Gauguinmuseum - ein Ort direkt am Meer-, interessante Ausstellung, aber auch hier findet sich nicht der passende Ort. Neben dem Museum steht ein älteres Haus - direkt am Meer - das Grundstück noch vom Museumsgelände aus zugänglich. Davor die typischen Auslegerkanus, Fischernetze hängen da zum Trocknen, ein Hund, ein Kind auf der Schaukel, Palmen usw. Nach einer Weile des Herumprobierens finde ich den richtigen Platz für den Stein: ein Baum, in dem ein zweiter Baum wächst. Hier liegt er nun, durch die Wurzel des jungen Baumes geschützt und gehalten, im Rücken das Meer, im Blick das Gebäude des Gauguinmuseums, ganz in der Nähe des Ortes, wo Gauguin während seiner Zeit auf Tahiti gelebt hat.


Corinna Glasenapp, Offenbach
2003