Cookinseln


Rarotonga




Der Weg der Steine

Namensgeber des Südsee-Archipels ist der berühmte britische Forschungsreisende James Cook. 1773 landete er auf einigen kleineren südlichen Cook Islands. Zur Inselgruppe gehören insgesamt 15 kleine Eilande – eine Landfläche von nur 240 Quadratkilometern, verteilt auf eine Meeresfläche von über zwei Millionen Quadratkilometern. 12 der Inseln sind bewohnt, zwei von ihnen touristisch erschlossen: die Hauptinsel Rarotonga, quasi eine Miniaturausgabe von Tahiti, und das für seine Lagune berühmte Aitutaki.
Die Einwohner aller Cook-Inseln zusammen zählen gerade mal 14.000. Dennoch haben die Cooks eine eigene Verfassung, ein eigenes Parlament, eigene Briefmarken und - zumindest offiziell- ihre eigene Währung. Seit 1965 sind die Inseln selbstständig, wenn auch weiterhin eine enge finanzielle sowie sozial-und sicherheitspolitische Bindung zu Neuseeland besteht.
Die Amtssprache ist Englisch, doch im Alltag spricht jeder, außer mit Touristen, polynesisch.


Der Weg der Steine

Die Vorfahren der jetzigen Einwohnern kamen etwa 800 v.Chr. während der großen polynesischen Wanderung in riesigen doppelbödigen Kanus auf die Inseln. Sie verfügten über ein bemerkenswertes Navigationssystem, das sich nach der Position der Sterne richtete.
Cook Islander haben einen besonders ausgeprägten Sinn für Humor. Stress scheint ein Fremdwort zu sein. Einen Ausdruck ihrer Lebensfreude erlebt man beim Besuch einer Tanzveranstaltung. Unglaublich, wie graziös und anmutig sich selbst beleibtere Damen, die stets eine weiße Tiare- oder eine Hibiskus-Blüte hinterm Ohr tragen, plötzlich bewegen. Die Männer schlackern dafür in irrem Tempo mit den Knien. Nicht umsonst gelten die Cook Islanders als die besten Tänzer des Pazifiks. Die traditionellen Tänze werden schon in der Schule gelehrt und generell als eine Volksport betrieben.

Der Weg der Steine

Rarotonga die Hauptinsel ist gerade einmal zehn Kilometer lang und 6,5 Kilometer breit. Sie verfügt über hohe Berggipfel an deren Hängen sich üppiger Regenwald bis hinunter an die palmenbewachsene Küste erstreckt. Die Insel ist fast vollkommen von einem Korallenriff umgeben, das eine türkisblaue Lagune und viele weiße Sandstrände beherbergt. Jenseits des Riffs bietet der indigoblaue Ozean einen lebhaften Kontrast und einen großen Fischreichtum.

Am 8.3.2006 habe ich einen Augenstein in Rarotonga auf dem Titikaveka Strand abgelegt.
Er geniesst dort die südliche Sonne und hat einen wunderschönen Blick auf die Lagune mit Korallenriff.

Der Weg der Steine



Kaija Diehl, Bensheim-Auerbach
2006