China


Dong Da Shan /Dong La (Tibet)




Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt habe ich den richtigen Platz für das „Auge“ gefunden. Bin zurzeit wieder einmal in Tibet und diesmal ganz weit in den Osten, in den Distrikt Cham an der Grenze zu Yunnan, gereist. Dein „Augenstein“ hat die ganze Reise mit gemacht, davon dann drei Tage mit dem Auto von Lhasa bis nach Mangkang.

Auf diesem Weg werden einige Pässe „überschritten“, der Dong Da Shan (wie er auf Chinesisch heisst) oder besser auf Tibetisch Dong La ist dabei mit 5.008 m der höchste.

Hier hat der „Augenstein“ einen gebührenden Platz gefunden. Er blickt dabei Richtung Osten in die endlos scheinende Bergwelt Tibets mit seinen Yakherden, den Nomaden, aber auch den immer zahlreicher und chinesischer werdenden kleinen Städten in der Autonomen Region Tibet.

Der Stein ist vereint mit vielen ‚Brüdern und Schwestern’: Steine aufstellen auf den vielen Passhöhen Tibets gehört zur „Pflicht“ eines jeden Pilgers und mittlerweile auch der Touristen. Das Ganze wird umrahmt von den tibetischen Gebetsfahnen, verstreutem Opfergeld aus Papier und dem Wind der in der dünnen Luft kräftig bläst.
1.7.2010




Ralph Pförtner, Weissenohe
2010